Auszeit – Argentinien/Brasilien und nach Hause – Woche 36

Die Nacht war schneller vergangen als gedacht. Bevor es für mich weiter nach Brasilien ging, wollte ich mir noch gern das Dreiländereck anschauen. Aber erstmal in Ruhe frühstücken, den Backpack soweit fertig packen, damit ich später schnell meine Sachen nehmen und weiterreisen konnte. Einen Geocache konnte ich in der Nähe des Ziels auch noch lokalisieren, somit stand der Plan für den Vormittag. Auf dem Weg zum Dreiländereck streifte ich die Straßen der letzten Nacht und ein paar interessante Wandmalereien, die auf ein Museum über die Geschíchte der Region aufmerksam machten. Generell fanden sich entlang der Strecke wieder schöne Street-Art Bilder. Dann erreichte ich den Aussichtspunkt auf die „Triple Frontera“. Von dort aus konnte man dann also zur Linken Paraguay und zur Rechten Brasilien sehen. Am Dreiländereck mündet der Río Iguazu in den Paraná. Geografisch gehört die Gegend zum Gebiet des subtropischen Regenwalds, ein Teil davon wird in den argentinischen und brasilianischen Nationalparks von Iguazú geschützt.

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Auszeit – Argentinien – Woche 35

Dienstag, 03.04.2018

Früh am Morgen starteten wir dann also gemeinsam Richtung Esquina, Provinz Corrientes. Eine sehr lange Fahrt stand uns bevor. Gut 12 Stunden! Doch ich war froh, dass ich jetzt nicht umständlich fliegen musste, um weiter Richtung Iguazu zu kommen. Zudem hatte ich noch mit den Folgen des Sturzes zu kämpfen. Zwar hatte ich Medikamente bekommen, die mir halfen bei Laune zu bleiben, aber wirklich „oben auf“ fühlte ich mich nicht. Daher umso besser, dass ich nun Zeit hatte zu entspannen.  Aber schlafen konnte ich auch nicht so wirklich . Iza und ich hatten hinten im Auto Platz genommen, da die Reporterin (ja, Namen….) vorne auf dem Beifahrersitz einfach mehr Platz hatte. Sie hatte deutlich mehr Blessuren von ihrem Sturz davon getragen und somit überließen wir ihr gerne die erste Reihe.

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Auszeit – Argentinien – Woche 34

Mit dem Flieger ging es nun also von Córdoba nach Salta. Ein bisschen eingelesen hatte ich mich in meinem Reiseführer schon und auch ein paar Orte gefunden, die ich mir gern anschauen wollte, wenn irgendwie möglich. Auf jeden Fall würde es landschaftlich wieder einen Kontrast werden. Der Flug dauerte etwa 2 1/2 Stunden und aus der Luft hatte man einen tollen Überblick über die wunderbare Landschaft des argentinischen Nordens.

Bei der Gepäckausgabe hielt ich Ausschau nach Reisenden, die ebenfalls nach Salta Stadt fahren wollten. Denn, wenn sich eines hier lohnt, ist es sich ein Taxi zu teilen. Zwei weitere Backpacker mussten ebenfalls in die Stadt und somit schlossen wir  uns kurzer Hand zusammen. Zwei Franzosen –  also doch nicht nur Deutsche unterwegs. 😉
Den Taxi-Fahrer fragte ich nach ein paar Tipps und Tricks und fragte gleich noch nach einer guten und günstigen Autovermietung. Denn um sich die nähere Umgebung anzusehen und vielleicht noch einen Nationalpark anzuschauen, lohnt es sich schon hier ein Auto zu haben. Ansonsten würde nur noch die Möglichkeit bestehen, sich einer Tour anzuschließen und das war ja eigentlich nicht unbedingt mein Plan. Nur hatte ich eines völlig außer Acht gelassen – Semana Santa – die heilige Woche vor Ostern! Natürlich war das Urlaubszeit in Argentinien und in vielen Städten wird sogar groß gefeiert – unter anderem auch in Salta. Also, wieder etwas dazu gelernt, denn diese Woche gibt es so bei uns in Deutschland nicht, aber in Spanien und spanisch geprägten Ländern, wird diese Woche besonders gefeiert.

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Auszeit – Argentinien – Woche 33

Neben der Entscheidung, ob ich mir in der Region noch etwas anschauen möchte, musste ich noch entscheiden, wo es für mich nach Cordoba hingehen sollte. Für mich stand fest, dass ich mir noch die Hauptstadt der Provinz anschauen wollte, aber dann? Schon Richtung Iguazú oder doch noch eine andere Region? Da die Flüge in Argentinien nicht unbedingt die Günstigsten sind, lohnt es sich natürlich, schon ein paar Tage vorher zu schauen und nicht kurz entschlossen zu buchen. Empfehlungen hatte ich einige bekommen, aber des Öfteren wurde mir Salta ans Herz gelegt. Die nördlichste Region Chiles, mit viel beeindruckender Natur, musikalischem Einfluss aus den angrenzenden Ländern und auch die oder andere Möglichkeit auf Gauchos treffen zu können. Das war natürlich umso verlockender für mich. Schließlich war ich gerade deswegen auch nach Argentinien gereist. Dann wurde ich bei Aerolinas Argentinas auch noch fündig und konnte mir einen Flug für 50 € ergattern. Die Entscheidung war getroffen: Flug von Cordoba nach Salta am 26.03.2018. more „Auszeit – Argentinien – Woche 33“

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Auszeit – Argentinien – Woche 32

Voller Motivation ging ich nun also in meine nächste Woche in Argentinien. Es gab viel zu tun. Nur so ganz klar war für mich immer noch nicht, wo ich genau unterstützen soll. Da meine Informationen zuvor andere gewesen waren und die Tatsachen komplett anders aussahen. Wie des Öfteren im Leben – der Schein trügt. Und dann muss man eben sehen, wie man das Beste daraus für sich macht. Als aller erstes wohl die Erwartungen senken oder eben Entscheidungen treffen, um die Situation für sich angenehm zu gestalten. Oft liegt es aber auch an der eigenen Sichtweise. Warum sieht man so viele freudige Gesichter und lachende Menschen in armen Verhältnissen? Sie wollen kein Mitleid erwecken und nicht zeigen, wie es ihnen wirklich geht. Aber sie freuen sich auch über Kleinigkeiten und das ist ein “Schatz”, den man sich versuchen sollte zu erhalten. Es kann so einfach sein, schon allein mit Gestik und Mimik kann man ein Lächeln in andere Gesichter zaubern. Das ist wahrscheinlich auch das Geheimnis der Clowns? Die Augen sind ja auch bekanntlich der Spiegel der Seele. Einfach mal mehr Beachtung den Kleinigkeiten schenken, dann wird vieles in einem anderen Licht erscheinen.

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Auszeit – Argentinien/Uruguay/Argentinien – Woche 31

Nach einem kleinen Frühstück stand zunächst Packen und Auschecken auf dem Programm. Mariel hatte mir netterweise angeboten, dass ich bei ihr bleiben kann, sie wohnt halt nur etwas außerhalb in der Provinz Buenos Aires und muss unter der Woche natürlich arbeiten. Für mich kein Problem. Es stand eh noch die Überlegung aus, ob ich nicht Uruguay noch einen Besuch abstatten möchte. Mein Vater hat so viel davon erzählt und das ist mit unter wahrscheinlich auch Grund, warum ich diese Reise unternommen habe. Mariel wollte mich dann abends vom Hostel abholen, sodass wir dann zusammen zu ihr fahren würden.

Mein Programm für den Tag war also:

Palermo und seine Gärten der Parks anschauen, ebenfalls ein paar Sehenswürdigkeiten abklappern und endlich mal wieder Geocachen! more „Auszeit – Argentinien/Uruguay/Argentinien – Woche 31“

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Auszeit – Chile/Argentinien – Woche 30 +/-

Jetzt ging es für mich also wieder auf Reisen. Ein gemischtes Gefühl; einerseits die Freude, dass es endlich weiter geht, dann aber auch ein wenig Wehmut, ein paar Ängste die mitschwingen. Schließlich war ich nun drei Monate an einem Ort und musste jetzt wieder die Seile lösen, die einem irgendwie Sicherheit gegeben haben. Aber gerade das ist das, was das Reisen irgendwie ausmacht oder auch das Leben eben. Lernen mit den unterschiedlichsten Situationen umzugehen und seinen Weg zu finden.

Nach einer holprigen Fahrt durch die Berge erreichten wir also Vicuña. Von Weitem schon ein schöner Platz. Definitiv besser touristisch erschlossen, als das Tal um den Rio Hurtado. Die Pisco-Felder ziehen sich entlang der Berge bis ins Tal hinein. Die Trauben werden ebenfalls für Rosinen genutzt. Sie werden in der Sonne getrocknet. Eine aufwändige Arbeit, die von Helfern per Hand durchgeführt wird. more „Auszeit – Chile/Argentinien – Woche 30 +/-„

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Auszeit – Chile – Woche 29 + X

Da waren es also noch gut 1 ½ Wochen bis ich Chile verlassen und nach Buenos Aires fliegen würde. Irgendwie etwas surreal: Mein letzter Beitrag von der Hacienda aus Chile also.

Die Woche startete vielversprechend, ein Besuch bei den Pferden und gleich mal ein Pferdchen geschnappt, um eine Runde zu reiten. Die Pferde standen Gott sei Dank auf der Hälfte des Weges und durften sich am Hafer laben. Wobei wir sie dort immer fern halten sollten, damit der frische Hafer nicht gefressen wird, jetzt dann also doch? Rene muss man manchmal wohl auch einfach nicht verstehen. more „Auszeit – Chile – Woche 29 + X“

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Auszeit – Chile – Woche 28

Das Wochenende hatte seine Spuren hinterlassen. Somit war der Montag, ein typischer Montag und ich war froh, als die Arbeit geschafft und ich mich der Entspannung widmen konnte. Die Woche hat aber auch viele “To-Dos”. Neben der Arbeit muss ich mich nun schließlich langsam entscheiden, wann ich die Hacienda verlassen will und wo ich in Buenos Aires unterkommen und was ich mir anschauen möchte. Vor einiger Zeit habe ich meine Reisedaten auf Couchsurfing eingetragen und nun trudeln also nach und nach Angebote und Anfragen ein. Nicht nur von Hosts, sondern auch von Personen, die mir anbieten die Stadt zu zeigen, oder einfach direkt Tipps und Tricks mitliefern. Neben den Gruppen auf Facebook einfach eine gute Sache. So kommt man also gut an Informationen, die einem vor Ort direkt weiterhelfen können. Ich fliege z. B. einen Flughafen an, der etwas außerhalb liegt und brauche dann ca. 1 Stunde mit dem Bus zum Zentrum.

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Auszeit – Chile – Woche 27

Neue Woche, neue Erlebnisse, neue Erkenntnisse und neuen Ideen. Mein Blog hat sich eher zu einer Art Tagebuch entwickelt und es stellt sich mit der Zeit heraus, dass es nicht einfach ist wirklich alle Erlebnisse und Geschehnisse am Tag festzuhalten. Wenn ich mir schon einen Tag mal keine Notizen mache, vergesse ich Einzelheiten und grabe in meinem Gedächtnis nach dem Tagesablauf. Inzwischen hat sich hier auch schon ein Alltag eingestellt. Ich habe hier auch noch nicht sonderlich viele Möglichkeiten etwas anderes zu machen und muss mich quasi auf meine Umgebung konzentrieren. Oder eben einfach mal entspannen. Gar nicht so einfach. Aber das war ja vorher schon nicht so meins. Aber vielleicht hilft ja schon ein entspanntes Abhängen am Fluss.  Bei diesem herrlichen Wetter, welches teilweise auf der Arbeit allerdings zu ordentlichen Schweißausbrüchen führt, lässt es sich am Fluss wunderbar aushalten. Das Wasser ist immer noch sehr kalt, aber bei der Hitze auch erfrischend. Hier hatte ich aber meine Wasserschuhe echt gut gebrauchen können. Aber war ja auch klar, nehme ich sie nicht mit, brauche ich sie natürlich. Wie könnte es auch anders sein… 🙈

 

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