Auszeit – Andalusien – Woche 3

Wie geht man jetzt in eine letzte Woche, vor der Stippvisite in Deutschland? Zunächst muss ich gucken, dass ich eine Alternative finde und weitere Entscheidungen treffen. Komme ich hierhin zurück? Lasse ich nur die Sachen hier, da ich nur Flüge ohne Gepäck gebucht habe? Gar nicht so einfach, sich zu entscheiden. Mittlerweile muss ich nur noch morgens arbeiten, und habe meine Nachmittage frei. Diese kann dann also zum Recherchieren nutzen, aber auch, um mal abzuschalten. Oder zumindest es zu versuchen. Denn den Kopf bekomme ich gerade nicht wirklich frei.

Mit der Mutter bei workaway hatte ich weiterhin Kontakt und letzten Endes werde ich wohl Anfang September bei Ihnen sein, das genaue Datum bzw. meine Entscheidung darüber werde ich ihr bis zum kommenden Wochenende mitteilen.

Die Möglichkeit, die mir bis jetzt am besten gefällt;

Ich fliege wie bisher geplant am 28.08. nach Malaga, verbringe dort dann aber noch 1-2 Tage und fahre dann mit dem Zug direkt nach Valencia. Von dort gibt es dann wohl auch eine gute Verbindung zum Campingplatz. Klingt für mich erstmal ganz gut. Die Zugfahrt dauert fast 4 ½ Stunden, da habe ich dann nochmal Zeit ein wenig zu entspannen. Stellt sich nur die Frage, fliege ich mal nur mit Handgepäck? Schließlich gibt es ja fast alles zu kaufen

Nachdem ich nun am Flughafen das Auto abgeholt hatte ging es OHNE Navi zurück nach Nerja. Und natürlich, wie konnte es anders sein, bin ich erstmal in die falsche Richtung gefahren.. Torremolinos hatte ich auf der falschen Seite im Kopf geparkt, aber gut, dann halt eine kleine Ehrenrunde. Bei der nächsten Möglichkeit wieder runter und ..halt, da steht was von Almeria, das ist doch meine Richtung. Dann eine Ehrenrunde im Kreisverkehr und ab auf die A7. Zwar ging es jetzt einmal um Malaga herum, aber egal, ich war auf der richtigen Bahn. Wäre ja auch gelacht, wenn das nicht hinbekommen würde.

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Wieder zurück gab es noch Abendessen und da ich kaputt wie Hund war, war ich froh, als ich die Beine hochlegen konnte. Aber an Schlaf war nicht zu denken, aber das hatte andere Gründe.

Sonntag wollte ich dann endlich mal nach Maro an den Naturstrand fahren, bzw einfach mal in eine andere Ecke an einen anderen Strand. Zuvor musste ich aber noch einchecken und da ich mich dazu entschieden hatte mein Gepäck doch schon mitzunehmen, buchte ich das ebenfalls noch hinzu. Somit hatte ich keinen Stress nochmal nach Nerja kommen zu müssen, nur um das Gepäck zu holen. Am Mittag machte ich mich dann auf den Weg Richtung Playa del Maro. Anscheinend war der Strand aber sehr beliebt, so hatte die Polizei schon ab einem Kreisverkehr die Zufahrt gesperrt und ich musste schauen, wo ich einen Parkplatz bekomme. Es fand sich einer, aber dann hieß es laufen, laufen … und laufen. Noch eben im Mini-Markt vorbei, denn was zu Trinken hatte ich vergessen mitzunehmen und ein Calippo Lime gab es dann auch noch auf die Hand. Dann erstmal Maro angeschaut, was relativ schnell erledigt war. Klein aber fein, und es scheint auch eine Art Ortsteil von Nerja zu sein, zumindest zählt es noch dazu. Dann abwärts Richtung Strand. Bei der Hitze nicht so einfach, und das soll ich nachher wieder hoch laufen???? Für die Spanier scheint das völlig normal zu sein. Die machen aber aus einem Strandausflug auch gleich eine großes Stell-dich-ein. Denn wer kommt schon mit Zelt, Stühlen, Tisch, Kühlbox, Getränke, Essen etc. an den Strand?? Klar, ein Schirm sollte hier aufgrund der Sonne Standard sein, aber hier wird fast der Hausstand mitgebracht, wahnsinnig! Ich dachte immer die Deutschen wären so verrückt, aber nein, die Spanier sind da wirklich schlimmer.

Am Strand angekommen, habe ich gleich eine Stelle ein wenig abseits aufgesucht,  denn in der Masse zwischen den ganzen Liegen und den Sonnenschirmen muss ich nicht liegen. Es tat sich dann hinter einem Felsen eine Ecke auf, in der nicht viele Leute waren und ein kleiner Wasserfall plätscherte ins Meer. Schön hier..

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Ich hatte davon gehört, dass man sich hier Kajaks ausleihen und dann 1-2 Stunden an der Küste entlangfahren kann. Da es mir am Mittag aber zu heiss war, wollte ich erst am später Nachmittag danach fragen. Hätte ich es da schon mal gemacht, denn als ich dann am Stand war, konnte sie mir leider keines mehr aushändigen und meinte, dass evtl. um 19 Uhr was frei wird, ich sollte dann nochmal um 18:30h wiederkommen. Ok, aber was mache ich bis dahin? Wirklich gegessen hatte ich heute noch nichts und das kleine Restaurant/Bistro am Strand hatte viel zu hohe Preise. Also gut, dann erstmal wieder rauf nach Maro.. und sehen, dass man das Auto näher an den Strand bekommt. Tja, wie würde Atze Schröder so schön sagen „Auf Kies gefurzt“ – die Guardia Civil stand immer noch an der Ecke und die Sperrung gab es immernoch. Später sollte ich wissen, dass man gegen eine kleine Gebühr doch hätte fahren können, aber gut hinterher ist man immer schlauer. Dann wollte ich in einem kleinen Café was Essen, doch leider hatte die Küche abends nicht auf – interessant. Gut, dann eben ein alkoholfreies Bier, besser wie nix. Mein Auto hatte ich inzwischen auf den Parkplatz vor die Sperrung gestellt und wartete ab, ob sich was tat. Und als ich eigentlich schon wieder runter laufen wollte, machten sich die Männer auf den Heimweg. Also bis 18 Uhr – gut zu wissen! Dann schnell mit dem Auto runter. Vor Ort hieß es dann aber, ich sollte morgen wieder kommen, ab mittags wäre da sicherlich was frei. Naaa toll, wenn ich das eher gewusst hätte, hätte ich noch woanders hinfahren können. -.-

Also fuhr ich zum Abendessen noch nach Frigiliana, denn ich wusste von meinem letzten Urlaub, dass es hier die beste und ausgefallensten Pizzen gibt. Bei Nuevo Tahoma, einem deutsch geführten Restaurant, wollte ich nochmal die leckere Pizza mit weisser Schokolade und Walnüssen essen und mich nochmal an den Urlaub mit Christina erinnern. Schön war`s gewesen und die Pizza war eben so lecker wie vor 2 Jahren.

Am nächsten Morgen ging es auf eine recht große Tour mit insgesamt 10 Pferden, deswegen musste ich schon früher raus, damit die Pferde auch rechtzeitig fertig sind. Wobei, so wie Antonio die Pferde vorbereitet hat man dann immer noch gut 30 – 45 Minuten Zeit, bevor die Gäste kommen. Aber schön immer Stress machen, das muss man echt nicht verstehen. Inzwischen hatte ich zumindest bei den Ausritten selbst schon Routine gewonnen. Lief ganz gut, wenn nur die Reiter mal auf mich hören würden. Was ist denn so schwierig daran, rechts zu bleiben und die Tiere nicht fressen zu lassen? Aber naja, so ist es eben, dafür bin ich ja auch da, um zu schauen, dass alle in einer Reihe reiten und alles glatt geht.

Am Nachmittag, nach mal wieder einem heißen Eintopf (ich kann das Zeug nicht mehr sehen), ging es dann wieder nach Maro und wer hätte es gedacht, ich habe kein Kajak bekommen, denn die Strömung wäre nicht ganz absehbar und die Wellen klatschten auch an den Strand. Na toll, und nun? Ich fragte, ob die Touren denn durchgeführt werden würden und siehe da, dort konnte ich dann mitfahren (gab ja dann auch mehr Geld!). Mit 2 Guides und einer gemischten Truppe ging es dann aufs Wasser und ich muss ehrlich sagen, sobald man draußen auf dem Wasser war, war die Strömung nicht mehr so das Problem. Und ich war gespannt auf den Wasserfall, der ins Meer fließt. Um die Ecke gelinzt .. und… nein, er war heute Nachmittag leider trocken. Der Guide erzählte uns dann, dass er im Sommer meist nur vormittags etwas Wasser führt, denn die Bauern oberhalb würden das Wasser zur Bewässerung nutzen. Na, ganz großes Kino und dafür jetzt dieser Aufwand?? 🙁

Es ging weiter entlang der Küste und es gab beeindruckende Felsen, Strände und Klippen zu sehen, die man von der Landseite so natürlich nicht gesehen hätte. Dann ging es hindurch zwischen engeren Felsen und als Erinnerung wurden Fotos geschossen. Gut, dann tun wir mal so, als wenn wir das MEGA finden würden. Es war schön, aber ich hatte mir etwas mehr erhofft. Tolle Fotos hat die Tour trotzdem hervor gebracht. Zweimal ging es ab ins Wasser und um wieder ins Kajak zu kommen muss man schon Kraft aufwenden. Auf dem Rückweg machte sich das dann auch bemerkbar und langsam aber sicher wurden meine Arme müde. Am nächsten Tag sollte ich auch genau wissen, was ich da getan habe..

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Ich hatte ja noch ein offenes „To-Do“ auf der meiner Liste – das Länder-Tattoo. Also hielt ich im Internet Ausschau nach den Möglichkeiten in Nerja. Hätte nicht gedacht, dass es doch so viele hier zu finden gibt. „Blessed“ machte auf mich zunächst einen guten Eindruck und auch zwei weitere hatte ich mit in die Auswahl genommen. Dann fiel mir der Laden „Tattoo13“ bei Google Maps ins Auge und dachte mir; Na, da muss ich dann wohl hin!“ – Leichter gesagt als getan, denn ich konnte den Laden einfach nicht finden und in Nerja gab es auch kein offenes WLAN zur freien Verfügung.

Ich fuhr dann mit dem Auto ein paar Runden durch Nerja, um evtl. „Blessed“ zu finden und siehe da, der Laden tauchte dann plötzlich am Straßenrand auf. Schnell einen Parkplatz gesucht und Glück gehabt und dann kurz mit dem Künstler gesprochen. Er hatte am Mittwoch noch Zeit für mich und würde den Laden dann öffnen, wenn ich Zeit habe. Visitenkarte eingesteckt und ab zum Hof. Sehr gut, dann bin ich da auch einen Schritt weiter. Jetzt musste nur geklärt werden, wann ich denn am Mittwoch nun den Termin machen konnte, denn nachmittags stand ein Picknick-Ausritt auf dem Programm, den ich gerne noch mitmachen wollte, denn es war mein letzter Tag. Da ich meist wenig bis gar keine Informationen bekomme, wenn ich nicht frage, wandte ich mich an Heidi und sie sagte mir, dass mir abends (Dienstag) mitgeteilt wird, wie der Mittwoch ablaufen wird. Gut, dann musste ich nur irgendwie den Künstler informieren, denn per WhatsApp funktionierte die Nr bei mir nicht.

Auf der Tour am Dienstag lernte ich eine nette Familie aus Ratingen kennen, die mir von einem kleinen Naturbadesee und Wasserfall erzählten und zwar am Rio Verde. Gut, dass ich nun ein Auto habe, dann kann ich da nachmittags noch hinfahren. Die Wegbeschreibung gab es schriftlich dazu und ich hoffte, dass ich das auch finden würde.

In Almuñécar ging es dann auf eine abenteuerliche Fahrt in die Berge .. und ich suchte verzweifelt nach den Schildern, die sie mir aufgeschrieben hatten. Aber ich wurde nicht fündig und ich erinnerte mich daran, dass sagten, du musst nicht durch die Ortschaft fahren, davor geht es links ab. Ich war bisher aber schon durch zwei Orte/Dörfer gefahren und habe weder links noch rechts eines der Schilder gesehen. Und die Zeitangabe (von ca. 45 Min) passte inzwischen auch nicht mehr.. irgendwann gab ich dann auf und drehte um, schließlich wollte ich noch meinen Tattoo-Termin haben. Versuchte mein Glück dann nochmal in Richtung eines Naturschutzgebiets, aber auch da war mir die Strecke nach einer Zeit etwas zu heikel und ich beschloss den McDonalds der Stadt aufzusuchen in der Hoffnung dort Free Wifi zu erhalten. Das gab es da auch, aber leider konnte ich damit nicht im Internet nach etwas suchen. Da nun alles gegen mich gerichtet zu sein schien, habe ich die Rückfahrt angetreten und *zack*, wer kommt um die Ecke – Salamandra Tours, die dort im Fluss Kajakfahrten anbieten. Na super, wieder mal zu spät, wenn ich die vorher getroffen hätte, hätte ich ja mal fragen können.

Wieder in Nerja angekommen fuhr ich zum Tattoo-Studio und hatte Glück, der Künstler lief gerade über die Straße und ich hielt ihn an. Da ich noch nicht ganz sicher war, wie mein Vormittag aussehen würde, evtl. braucht Antonio ja meine Hilfe, verabredete ich mich für 13 Uhr, dann verpasste ich zwar das Mittagessen, aber aktuell bekam ich am Tag eh nicht viel runter. -.-

Zum Abendessen dann wieder am Hof, gesellte sich Antonio nicht mal zu uns an den Tisch, sodass ich mit Heidi direkt auf Deutsch reden konnte. Auch mal schön, wenn man sich nicht ausgeschlossen fühlt. Für den Ausritt am nächsten Nachmittag war ich dann eingeplant und den Vormittag wollte ich dann zum Packen und Putzen nutzen, damit ich mittags in Ruhe zum Tätowierer fahren konnte. Der Ausklang des Abends gestaltete sich nicht so schön und ich war froh, dass es nur noch ein Tag hier ist, den ich irgendwie überleben muss. Komme, was wolle!

Am nächsten Morgen ging es dann zeitig aus dem Bett, denn es stand für mich ja einiges auf der Liste. Als ich aus der Tür trat und um die Ecke schaute, ob Antonio schon Hilfe benötigte, traute ich meinen Augen nicht, da stand unsere Juanita mit einem Fohlen – einem Muli genauer gesagt. Auch Antonio hatte wohl nicht gewusst, dass sie schwanger war und der Kleine war zuckersüß. Nur leider war Juanita nicht ganz so begeistert und trat das Kleine immer wieder weg, wenn es an die Milch wollte. Wahrscheinlich war sie vorher noch nie Mutter gewesen oder empfand es nicht als ihres? Eine Lösung musste her und Antonio hatte anscheinend schon mit Bekannten telefoniert. Irgendwann fuhr ein Bauer auf den Hof und dann wurde kurz gesprochen und Antonio holte die Eseldame samt Fohlen aus dem Stall. Jetzt sollte sie also die Leihmutter werden. Gemeinsam wurde dann versucht das Fohlen an ihren Euter zu bekommen, gar nicht so einfach. Und schließlich wurden die Ohren der Eseldame verdreht, damit das Kleine auch hier nicht weggetreten wurde. Interessante Technik, aber hier läuft ja alles etwas anders. Irgendwann sollte es funktionieren und die kleine Familie wurde in eine Einzelbox gebracht. Ich hoffe der Kleine überlebt!

Nach meiner Putz- und Packaktion wurde es Zeit zum Tätowierer zu fahren. Einen Parkplatz bekam ich nach ein bisschen Suchen auch und da ich mal wieder nichts zu Trinken dabei hatte und auch noch nichts gegessen hatte, ging es noch schnell in den nächsten Supermarkt. Überpünktlich lief ich dann bei „Blessed“ ein und nach kurzer Zeit ging es dann schon an die Besprechung. Meine Idee mit Fächer, evtl. Stier und Gitarre, fand er gut und machte sich gleich im Netz auf die Suche nach passenden Motiven. Dann noch 10 Minuten und die Zusammenstellung war fertig. Jetzt noch richtig angeordnet und los ging es. Er hatte noch die Idee Kastagnetten hinzu zu nehmen. Gute Idee, wie ich fand und der Fächer bekam als Motiv einen Torero mit einem Stier. Er brauchte knapp eine Stunde, um mir das Tattoo zu stechen, wie ich finde, sehr schnell und auch sehr gut. Hinterlegt wurde das Tattoo dann noch mit „Azul“ für die Farbe des Himmels in Andalusien und als Kontrast zu den anderen Farben. Hier das Ergebnis:

Dann schnell wieder zurück und noch ein bisschen die Beine hochlegen, bevor die Arbeit weitergeht.

Der Picknick-Ausritt sollte nun also mein letztes „Erlebnis“ bei diesem Aufenthalt sein. Antonio holte wie immer die Pferde vom Außenstall und ich machte mich zügig ans Striegeln, so wie er es gerne haben möchte. Meine Roberta, die ich die letzten Tage fast nur noch geritten bin, durfte ich selbst Satteln und da passierte mir mal wieder ein Faux Pas, der Sattelgurt hatte sich verdreht und ich hatte es nicht gesehen. Gefundenes Fressen für Antonio und das sollte auch für den Rest des Abends nicht abebben. Gut, dass Reiter mit dabei waren, die Spanisch besser verstanden haben und mir zwischendurch mal erzählt haben, was er so von mir hält. Aber das wusste ich ja eigentlich schon. Und natürlich durfte ich dann auch ein anderes Pferd reiten, ausgerechnet die Stute, die morgens noch das Muli zur Welt gebracht hatte und sehr nervös war. Aber watt mutt, datt mutt!

Die Kamera geschultert ging es dann los. Antonio führte eine Mutter, die noch nie auf einem Pferd gesessen hat und sehr ängstlich war. Das hatte er sich wohl anders vorgestellt, aber kleine Sünden… Der Ritt ging den Rio Chillar entlang in Richtung der Berge durch Schilf, Gestein und vorbei an weiteren Höfen. Weiter höher führte der Fluss auch langsam wieder Wasser und es kamen uns immer wieder Wanderer und Badegäste entgegen, denn dieser Weg führt ebenfalls nach Frigiliana und eben zu einem größeren Wasserbassin, wo viele Spanier zum Baden hinwandern. Meist in größeren Gruppen. Nach gut 1 ½ Stunden erreichten wir den Picknick-Platz, kein offizieller, aber hier konnten die Pferde gut abgestellt werden und dann wurde die Decke ausgepackt und Antonio richtete den Salat her. Serrano, Queso, Pan und Tinto de Verano wurden ausgepackt und da es sich um eine ausschließlich Deutsche Gruppe handelte, konnte ich mich entspannt in die Runde begeben.

Als es langsam begann dunkel zu werden, ging es wieder auf die Pferde und unter Wiehern ging es zurück zum Hof. Spät nachts war die Arbeit dann getan und Heidi verabschiedete sich schon mal von mir. Antonio würdigte mich keines weiteren Blickes – na dann, halt nicht! Das Thema hatte ich eh schon abgehakt. Ich hatte da noch ein weiteres Thema im Kopf – wie wird es sein, wenn ich zu Hause bin?

Am Donnerstagmorgen klingelte mein Wecker um 6 Uhr und da ich nur noch wenig zu packen hatte, war ich dann auch relativ schnell vom Hof und es ging geradewegs Richtung Flughafen. Nach 45 Minuten war die Strecke geschafft und das Auto war schnell abgegeben. Mit dem Shuttle ging es dann die letzten Meter zur Abflughalle. Noch 2 Stunden bis zum Abflug – schnell an den Schalter, den Rucksack abgegeben. Dann noch schnell einen Kaffee getrunken, Nachricht an Deutschland, dass ich am Flughafen bin und ab durch die Sicherheitskontrolle.

Drei Wochen Tortur waren geschafft, aber das sollte noch nicht alles gewesen sein..

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