Auszeit – Ab auf die Insel – Woche 9

Kurz bevor nun meine Reise nach Teneriffa bevorsteht, hatte ich noch einen netten Kontakt über Couchsurfing geschlossen. Ein Franzose hatte gesehen, dass ich meine Reise eingestellt habe und mich gleich mal kontaktiert. Evtl könnte man sich ja bei einigen Aktivitäten zusammentun. Bin gespannt, ob das klappen wird. Aber ein paar Interessen teilen wir.

An meinem letzten Tag in Valencia war ich dann nochmal ganz Touri und bin unter anderem auf dem den Turm der Kathedrale gegangen. 2 € für gut 212 Stufen und einen schönen Ausblick über Valencia. Und natürlich war dort oben auch ein Cache zu finden (der eigentliche Grund). Den musste ich auch nicht lange suchen. Hier ein paar Impressionen:

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Danach ging es noch in ein zwie Läden, denn ich brauchte dringend eine neue leichte Hose und wollte mir noch ein Andenken aus Valencia mitnehmen. Dabei traf ich Conny aus Chile, sie arbeitet in einem kleinen Laden „Mandala“ und ist für das Studium hierhergekommen. Sie wird bald ihre Familie besuchen, leider aber schon im Oktober, sodass wir uns da nicht treffen können. Wäre sicherlich eine nette Sache gewesen. Als Mitbringsel habe ich mir eine Kette mit einem glitzernden Stein mitgenommen. Scheint gerade „in“ zu sein, denn hier haben einige diese Ketten. Aber mir gefällt sie. Und als kleine Accessoire konnte ich mir noch eine kleine Kette mit Anhänger aussuchen. Meine Wahl fiel auf den Notenschlüssel. Denn Musik ist für mich stets ein wichtiger Begleiter.

Da mein Flug erst spät abends ging, hatte ich ja genug Zeit, um nochmal die Straßen zu durchlaufen und konnte dann doch noch eine dünne, lange Hose für 8 € abstauben – läuft gerade. Dann noch ein Eis bei „Ice Wave“ gegessen. Hier kann man sich Geschmack und Topping aussuchen und dann wird das Eis direkt auf einer Eisplatte hergestellt. Habe ich so auch noch nicht gesehen.

Zurück im Hostel noch ein wenig entspannt, bevor es dann auf Richtung Flughafen ging. Voll bepackt mit schönen Sachen… ach, ne, das war ja eine Werbung. 😉 Zu Fuß dann zur nächst gelegenen Haltestelle der Metro und ab zum Flughafen. Da ich noch genug Zeit hatte, konnte ich in aller Ruhe meinen Rucksack bei der Gepäckabgabe abliefern und Valencia noch „Tschüss“ sagen. Dann ging es in die Sicherheitskontrolle und da kam man sich vor wie bei der Schlacht am kalten Büffet. Es gab Tische, auf denen man selbst dafür sorgen musste, dass Flüssigkeiten, elektronische Geräte etc in den dafür vorgesehenen Kästen landen und das Gleiche nach der Schleuse – ein buntes Treiben. Würde es so bei uns glaube ich nicht geben?!

Danach ab zu Burger King, denn da ich ja erst spät in Teneriffa landen würde, wollte ich zumindest vorher gegessen haben. Auch hier war die Schlange länger als gedacht und auf meinen Hamburger musste ich dann schon eine ganze Zeit lang warten. Gut, dass ich Zeit hatte, denn der Flug wurde schon mit Verspätung angekündigt. Meine erste mir Ryanair! Als ich dann am Gate ankam, standen dort bereits die Passagiere schon in der Schlange. Ist ja nicht so, als wenn wir alle einen Platz zugewiesen bekommen oder gebucht hätten. Die Trolleys wurden ja eh alle wieder als Gepäck aufgenommen, somit war eigentlich auch genug Platz für das andere Handgepäck. Letztendlich ging der Flug dann mit einer Stunde Verspätung von Valencia los. Und ich machte mir Gedanken, ob ich überhaupt noch an mein Auto komme?! Am Flughafen angekommen musste dann erstmal ein KM-Marsch zum Gepäckband zurückgelegt werden. Glaube fast, das war einmal komplett entlang des Flughafens. Am Gepäckband waren dann auch direkt die Schalter der Autovermietungen sodass ich fluchs meine Reservierung abgeben konnte und mein Auto sicher hatte. Wunderbar! Rucksack geschultert und ab zum Auto. Ein Skoda Fabia, schön, denn ich hatte die kleine Klasse gebucht. Die Macken waren jetzt im Dunkeln natürlich nicht mehr zu erkennen. Das machen wir dann morgen.

Gut, dass Google Maps auch offline funktioniert, wenn man die Route vorher schon hat berechnen lassen. So konnte ich geradewegs zum Hostel fahren und musste lediglich kurz nach einem Parkplatz suchen. Im Hostel angekommen wartete man bereits auf mich und ich hatte inzwischen auch festgestellt – hey, wir haben ja eine Stunde Zeitunterschied – da komme ich ja doch noch pünktlich – ja, alles hat irgendwie seinen Sinn! Das Casa Grande Hostel liegt in El Médano und ist nur wenige Meter vom Meer entfernt. Hier trifft man viele Kite- und Wind-Surfer, denn El Médano ist DER Spot dafür auf Teneriffa.

Am nächsten Morgen eine kleine Runde durch das Örtchen gedreht und ein paar Caches auf die Liste genommen. Dann entschied ich mich zum nahe gelegenen Berg „Rojo“ zu fahren, dort ein paar Caches zu suchen (und zu finden) und die Aussicht zu genießen. Ziemlich anstrengend und windig, aber lohnenswert. Für Ende September/Anfang Oktober ist es im Süden Teneriffas ziemlich heiß, wie ich finde. Gut, dass hier an der Ecke viel Wind weht. Da ich mich für 2 Nächte eingemietet hatte, war auch nicht viel Zeit, um noch viel anderes zu sehen. Aber ich habe ja ein Auto, da werde ich noch einige Touren später machen können. Auf meinem Zimmer waren, bis auf eine der Hostelmitarbeiterinnen, nur Deutsche. Tja, was hätte ich auch anderes erwarten sollen. Ein Surfer/Snowboarder (Jörg), zwei Jungs die zusammen Urlaub machten und ein nettes Mädchen, dass u.a. ihre Schwester auf Teneriffa besucht, die hier noch bis Ende des Jahres ist.

Abends ging ich dann mit Jörg zusammen lecker Fisch essen und zum Abschluss ein Helado. Dann einigermaßen früh ins Bett, denn am nächsten Tag sollte es dann weiter in den Westen gehen. Hostel „La Tortuga“ bereits ausgeguckt und gebucht. Ganz in der Nähe vom SIAM Wasserpark und ebenfalls nahe zum Barraco del Infierno, was mir empfohlen worden ist. Ein Landschaftschutzgebiet mit einem kleinen Wasserfall. Das wollte ich mir auf jeden Fall anschauen. Im Hostel in El Médano liefen allerdings schon seltsame Gestalten rum. Bei manchen habe ich den Eindruck, sie machen nicht viel mehr, als sich den Tag über zu bekiffen und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Generell treffe ich in den Hostels eher auf Personen, die mehr oder weniger ausgestiegen sind und langsam von Ort zu Ort reisen, sich nebenbei mal ein bisschen Geld verdienen, dann das Geld wieder in die Übernachtungen und Reisen investieren. Oder währenddessen Pläne schmieden, wie sie Roboter für sich arbeiten lassen können – was ja vielleicht wirklich keine so entfernte Vorstellung ist. Aber damit kenne ich mich dann doch zu wenig mit aus.

Auf dem Weg richtung Adeje dann noch ein paar Caches angefahren und mir die Bucht bei La Galleta angesehen. Ganz schön triste Landschaft im Süden, einige Gewächshäuser und irgendwie, viel zu heiss. Gut, dass mein nächstes Hostel einen Pool hat. Zwar klein – aber immerhin ein Pool. Dann kann man sich schnell mal abkühlen und muss dafür nicht extra bis zum Strand.

La Tortuga liegt ruhig gelegen, nur 10 Minuten zu Fuß vom Strand El Dogue entfernt. Hier scheinen viele Appartement-Häuser zu sein und jetzt im Oktober ist es hier eher ruhig. Eine kleine Oase würde ich glatt sagen. Milka die Haus- und Hofkatze führt ein SEHR entspanntes Leben und die Leute die hier wohnen kommen meist aus Italien. Mag vielleicht auch daran liegen, dass der Hausherr Italiener ist.

Am nächsten Tag dann auf ins Barraco del Infierno, und ich merkte, langsam machten sich Halsschmerzen bemerkbar. Na toll, jetzt nicht auch noch eine Erkältung. Die konnte ich ja für die anstehenden Tage nicht wirklich gebrauchen. Am Ziel angekommen erst einmal die Frage, wo park ich denn hier? Einen Parkplatz gab es nicht wirklich und entlang der Straße parken – ohje, so steil wie die ist – trau ich mich ja nicht wirklich den Wagen hier abzustellen. Ein paar Meter weiter unten war die Steigung etwas niedriger, sodass ich dort gut Platz hatte, um nachher auch geschickt wieder aus der Lücke zu kommen. Dann ab zum Eingang – Helm war Pflicht, denn in der Schlucht kann es zu Steinschlägen kommen und man darf sich in einigen Bereichen auch nicht lange aufhalten. Das kann ja was werden. Passend zur aktuellen Wetterlage, war ich natürlich um kurz vor 12 am Eingang. Somit schön in der Mittagssonne laufen. Aber ein paar Wolken waren aufgezogen und verschafften Kühlung. Auch zwischen den Schluchten wurde es immer schattiger und kühler. Sehr angenehm. Schade, dass man da nicht lange drinbleiben darf. Nach gut 1 ½ Stunden erreichte ich dann das Ziel, den kleinen Wasserfall. Süß, hatte ihn mir doch etwas größer vorgestellt. Hier legte ich nun noch eine Pause von 15 Minuten ein und auf dem Rückweg wurde ich dann von einem Spanier begleitet, der gutes Deutsch sprach und wir unterhielten uns über jenes und dieses. Sein Bruder wohnt hier auf der Insel, seine Schwester in Bonn und beide besucht er ab und an. Er selbst lebt auf dem Festland in Andalusien und zwar mit seinen Eltern zusammen. Er ist bestimmt schon über 40, aber in Spanien ist es oftmals so, dass man mit den Eltern lange zusammenwohnt. Ist aber natürlich auch billiger. Aktuell hat er keinen Job, hofft aber demnächst bei Siemens angestellt zu werden, da sie in der Nähe des Hauses einen Off-Shore Park im Wasser bauen wollen. Na, dann drück ich ihm mal die Daumen. Langsam ging es wieder in die Sonne und es wurde richtig heiß. Zwar hatte ich noch einen Geocache auf der Liste, aber nach einer etwas längeren Suche wurde ich leider nicht fündig und gab, auch aufgrund der Hitze, auf.

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Danach fuhr ich direkt nach La Caleta an den Strand, bzw. an die Felsküste und kühlte mich zunächst im Wasser ab. Danach ging es über die Klippen Richtung Hippie Strand. Entlang der Küste wohnen hier einige Aussteiger in Zelten oder Höhlen und von der Insel wird es mehr oder weniger geduldet. Eine beeindruckende Landschaft und sogar ein paar Krebse entdeckte ich bei meinem Spaziergang. Ein paar weitere Caches hatte ich auf meiner Liste, aber heute sollte mir das Glück nicht holt sein. Einen konnte ich in La Caleta finden – der andere wollte sich mir nicht zeigen, bzw. mein GPS wollte sich nicht wirklich einnorden. Aber ich fand eine interessante Nachricht. Zurück im Ort traf ich dann durch Zufall den Owner einiger Caches dieser Insel. Ein Herr älteren Semesters, der allerdings schon etwas kauzig war – schon seltsam diese Cacher 😉. Lebt auf der Insel und macht in seiner Freizeit die Insel unsicher. Er empfahl mir eine App „Locus“ – die wäre die ultimative App zum Cachen und Wandern – na dann!

Ich merkte, dass die Erkältung wohl keinen Abstand von mir nehmen wollte. Also ab Richtung Hostel und den Abend gemütlich ausklingen lassen. Da es mir im Hostel sehr gefällt, habe ich beschlossen noch zwei weitere Nächte zu bleiben. Auch aufgrund der anstehenden Erkältung.Die Nacht war dann eher von schlechtem Schlaf gezeichnet (mal wieder) – aber das lag dann wohl an der Erkältung. Am nächsten Morgen hatte ich eine Ausfahrt zur Wahl/Delfin-Beobachtung gebucht. Dabei ist zu bemerken: Auf Teneriffa gibt es viele illegale Anbieter. Die die Tiere quasi nicht respektieren, die Motoren laufen lassen und sich nicht an den Mindestabstand zu den Tieren halten. Auf diesem Wege möchte ich da auch an alle Touristen appellieren, dieses Vorgehen NICHT zu unterstützen. Denn damit werden die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum eingeschränkt und fühlen sich mit der Zeit auch bedroht. Solche Anbieter sollte man unbedingt meiden.

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Wichtig: Die Anbieter sollten im Besitz der gelben Flagge „Blue Boot“ sein. Dies sind die einzig legalen Anbieter für die Touren. Denn sie halten den Sicherheitsabstand ein, erforschen die Tiere und ihren Lebensraum. Meist studierte Biologen, die natürlich am Fortbestand der Tiere und Artenvielfalt interessiert sind!excursiones-tina-whale-watching-gomera-110628-0091

Nach der Tour dann zurück zum Hostel, denn ich musste noch die nächsten zwei Nächte bezahlen. Vorerst brauchte ich aber einen Bankautomaten. Einen Parkplatz in der Nähe gab es meist nicht und so holte ich mir die Beschreibung für den nächsten Automaten nahe des Hostels. Mit Geld im Gepäck dann wieder zurück und dann hieß es „Relax“ – ab Sonne, Buch lesen, im Pool abkühlen – herrlich, wenn die Erkältung nicht wäre.

Da ich zu spät die Verlängerung meines Aufenthalts vorgenommen hatte, musste ich in ein anderes Zimmer umziehen. Zwar mit eigenem Bad (4 Leute auch hier), aber dadurch auch teurer. Aber gut 20 € die Nacht mit sehr gutem Frühstück in einem sehr netten Hostel – da musste ich nicht lange überlegen. Am Abend drehte ich dann noch eine Runde mit dem Auto. Sehen, wie der nächst gelegene Reiterhof so aussieht, ein paar Caches finden und noch Getränke und Lebensmittel einkaufen. Der Reiterhof war nicht ganz nach meinen Vorstellungen, somit buchte ich da keine Tour. Der erste Cache war leicht zu finden – die weiteren nicht, sodass ich mich, auch aus zeitlichen Gründen dann zum Einkaufen bei LIDL aufmachte (die sind ja auch inzwischen fast überall). Eine Pizza Hawaii sollte es dann für den Abend sein.

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Zurück im Hostel dann die Sachen schnell verstaut und die Pizza ab in den Backofen. Zwei Mädels, die auch am Sonntag hier angekommen waren, kamen gerade von ihrer letzten Tour zum Strand zurück. Eine der beiden tritt morgen die Rückreise an, die andere bleibt noch, sie weiss aber nicht, wie lange. Interessant, so viele Leute die einfach keinen Plan haben und damit leben. Fraglich nur, ob sie damit weit kommen…

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Am nächsten Tag sammelte ich noch ein paar Geocaches zu Fuß in der näheren Umgebung ein und danach gab es leckere Pasta, denn die Hostel Volunteers hatten gekocht und es war noch genug übrig. Nach einer Siesta machte ich mich noch auf in die nahe gelegenen Berge, bevor abends das BBQ im Hostel auf dem Programm stand. Ich hatte inzwischen weitere Kontakte geknüpft und hatte Begleitung für die Wanderung von Masca durch eine Schlucht der „Los Gigantos“ gefunden. Abends wollten wir noch die Details besprechen. Auf dem Weg in die Berge hatte ich natürlich noch ein paar Geocaches auf meiner Liste und einer war an einem Tierpark zu finden. Je höher ich in die Berge fuhr, umso kälter wurde es. Aber Teneriffa ist dafür ja wohl bekannt. Auch die Vegetation änderte sich bereits und das gefiel mir schon viel besser. Zum Abschluss gab es noch einen tollen Sonnenuntergang, mit Blick auf La Gomera und das über den Wolken.

Das BBQ war tatsächlich ein Highlight – sehr leckeres Fleisch und Salate gab es zu Auswahl. Die meisten Gäste waren ebenfalls Italiener und Freunde des Gastgebers. Der Plan für den morgigen Tag war schnell gesetzt: Wir werden gegen späten Vormittag mit dem Auto nach Los Gigantes/Santiago de Teide fahren, dann mit dem Taxi nach Masca, dort etwas essen. Danach wandern wir durch die Schlucht und fahren dann mit dem Wasser-Taxi zurück zum Auto. Da ich wusste, dass der Franzose sich auch Los Gigantes anschauen wollte, fragte ich ihn, ob er nicht Lust hat mit auf die Wanderung zu kommen und da er eh an dem Tag in das gleiche Hostel kommen wollte, würde das wunderbar passen. Er sagte zu, doch ich hatte schon im Gefühl, dass es anders kommen würde. Am nächsten Morgen also erstmal lecker gefrühstückt und eine Nachricht per WhatsApp geschickt. Und, wie sollte es anders kommen, sagte er dann doch noch ab, weil es ihn nicht so reizen würde, durch irgendwelche Felsen zu wandern. Ja ne, is klar! Also zogen wir dann zu dritt los und hatten einen tollen Tag, mit super Wetter, wunderschönen Aussichten und sehr viel Spaß. An dieser Stelle; Dank an Sabrina und Bernhard für die Begleitung!

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Danach ging es für die beiden zurück ins Hostel und für mich zu meiner nächste Station Icod de los Vinos, im Norden der Insel. Eine abenteuerliche Fahrt durch die Berge und auf die andere Seite der Insel. Da blieb keine Zeit für weitere Stopps auf der Strecke, denn ich wollte eigentlich um 20 Uhr im Hostel sein, war aber schon spät dran. Plötzlicher Nebel und/oder Wolken erschwerten die Sicht. Dann wurde es immer dunkler und ich war froh, als ich die Lichter Stadt in Sicht hatte. Die Stadt liegt mitten am Hang, sodass die Fahrt durch steile, schmale Gassen und Serpentinen ging. Im Dunkeln auch nochmal eine besondere Fahrt. Das Hostel war aber Dank Google schnell gefunden. Das Auto in einer Seitenstraße geparkt und hinein. Allerdings wollte die Klingel sich nicht drücken lassen und eine der Bewohnerinnen kam zum Glück gerade und ließ mich hinein. Der Hostelbesitzer saß hinter der Küche an einem Tisch, zwischen Laptop und diversen Unterlagen und alles machte eher einen provisorischen Eindruck. Naja, sind wir mal gespannt. Wie schon von anderen Reisenden berichtet, befindet sich dieses Hostel gerade mitten im Umbau und das Zimmer, indem ich wohnte, liegt im Keller. Aber es waren ja noch andere mit mir im Zimmer und auch eine Deutsche – also, erstmal ab ins Bett, das erstaunlich bequem war. Hier hatte ich auch zum ersten Mal eine richtige Bettdecke und die Betten selbst schienen auch sehr neu zu sein. Sonst ist dort vieles alt und noch nicht erneuert. Auch die Badezimmer und Toiletten waren teils etwas gewöhnungsbedürftig. Aber gut, so kann es in Hostels halt auch mal sein, nur sollte sich dann vielleicht auch im Preis wiederspiegeln. Der Besitzer schwärmt von der Dachterrasse – ich schau mir das dann mal im Hellen an.

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